Archiv für Februar, 2012

Münster: 1000-Kreuze Marsch am 10.03.12

Veröffentlicht in Antifa, Antisexismus am 24/02/2012 von Autonome Antifa Bielefeld

Wie bereits in den letzten Jahren, wollen auch 2012 christlich-fundamentalische Abtreibungsgegner*innen durch Münster marschieren. Ihren prozessionsartigen Gebetszug wollen sie erneut dazu nutzen um ihre zutiefst reaktionäre Weltanschauung zu verbreiten. Alles weitere dazu im unten stehenden Aufruf:

Gegen 1000 Kreuze!

Zum wie­der­hol­ten Mal wol­len am 10. März 2012 christ­lich-​fun­da­men­ta­lis­ti­sche Ab­trei­bungs­geg­ner_in­nen unter dem Motto „1000 Kreu­ze für das Leben“ durch Müns­ters In­nen­stadt zie­hen. Sie selbst geben als ihr Haupt­an­lie­gen an, mit ihrem Ge­bets­zug ein „Zei­chen zum Ge­den­ken der 1000 Kin­der [Em­bryo­nen], die an einem ge­wöhn­li­chen Werk­tag in Deutsch­land ge­tö­tet wer­den,“ set­zen zu wol­len. Als weiße Holz­kreu­ze tra­gen­de Pro­zes­si­on geben diese Chris­t_in­nen nicht nur ein gro­tes­kes Bild ab, mit ihren re­ak­tio­nä­ren Po­si­tio­nen pro­pa­gie­ren sie ein, frau­en­feind­li­ches, se­xis­ti­sches und ho­mo­pho­bes Welt­bild. Be­reits in den letz­ten Jah­ren or­ga­ni­sier­te sich da­ge­gen viel­fäl­ti­ger Pro­test und auch in die­sem Jahr sol­len die re­ak­tio­nä­ren Po­si­tio­nen nicht un­wi­der­spro­chen blei­ben.
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Naziaufmarsch Münster 03.03.12

Veröffentlicht in Antifa am 24/02/2012 von Autonome Antifa Bielefeld


Am 03.03.12 wollen Nazis aus dem Umfeld der “Nationalen Sozialisten Münster” einen Aufmarsch in Münster durchführen, vielleicht in der Hoffnung, dass sie dieses mal weiter kommen als bei den letzten Versuchen im Jahre 2006. Sascha Krolzig, der in Bielefeld wohnende Führungskader der Kameradschaft Hamm, fungiert als Anmelder der Demonstration. Die Aufgabe für den Tag ist klar, keinen Meter den Nazis! Hier findet ihr die angemeldete Route.
Alle weiteren Infos findet ihr auf der Seite vom Bündnis “Keinen Meter”. Eine weitere Seite zur Mobilisierung nach Münster gibt es unter dem Motto: Nazis angreifen! und 365/24/7. Letztere Seite mobilisiert auch für den am 10. März stattfindenden 1000-Kreuze Marsch christilicher Fundamentalist*innen in Münster.
Bereits am 02.03.12 findet in Hamm eine Vorabenddemonstration statt, welche um 19.45 Uhr am Hauptbahnhof startet. Diese will vor allem auf die Nazistrukturen vor Ort hinweisen und ein Zeichen gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung setzen. Den Aufruf zur Demo findet ihr auf der Mobiseite.

Im Vorfeld des Naziaufmarsches und des 1000-Kreuze Marsches ist die Zeitung “Gekommen um zu stören!” von lokalen Gruppen herausgebracht worden, welche auch online gelesen werden kann.

Anarchist anti-fascist murdered in Samara, Russia – friends and family need support!

Veröffentlicht in Antifa am 24/02/2012 von Autonome Antifa Bielefeld

avtonom.org/

On the 9th of February, at 6:30 in the morning in the area of the institute “FIAN” (in Samara) a janitor found the body of Nikita Kalin, born in 1991. At 8:00am police arrived on the scene, and at 11:00am police contacted the mother of the victim. According to his mother, Nikita was stabbed 61 times, besides this, his ribs were fractured multiple times, and his head was wounded as well. No property was stolen. Currently there is one murder suspect under arrest.
Nikita’s blood was found on the clothes of the arrested suspect.
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Dessauer Verhältnisse

Veröffentlicht in Antirassismus am 17/02/2012 von Autonome Antifa Bielefeld

Die letzten Wochen in Dessau, haben auf erschreckende Weise den rassistischen und nationalistischen Normalzustand innerhalb der deutschen Gesellschaft erneut deutlich aufgezeigt. Die Bullen griffen zum 7. Jahrestag des Todes Oury Jallohs die stattgefundene Gedenkdemo brutal an. Nazis und empörte Bürger*innen zogen gemeinsam durch die Stadt und grölten “Ausländer Raus”-Parolen. Politiker*innen und der Rest der Bevölkerung scheint mit der Situation überfordert, schaut weg oder ignoriert das Spektakel.
Diese Gründe machen es notwendig endlich ein starkes und solidarisches Zeichen zu setzen und sich gegen den rassistischen Konsens zu Wehr zu setzen. – Oury Jalloh das war Mord! -

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Naziaufmarsch am 11.02.2012 in Soest verhindern!

Veröffentlicht in Antifa, Antirassismus am 03/02/2012 von Autonome Antifa Bielefeld

UPDATE:
Alle relevanten Infos, wie eine Karte, Uhrzeiten, Punkte der Gegenkundgebungen und den Aufruf findet ihr unter: http://soest.blogsport.de
Keinen Meter den Nazis! Keinen Meter ihrer faschistischen Ideologie!

Am 11.02.2012 wollen wiederholt Nazis den Mord an Tim K. für ihre faschistische Ideologie instrumentalisieren und durch Soest laufen.
Diesen Aufmarsch gilt es zu verhindern!
Bleibt auf dem Laufenden! Weitere Infos folgen bald!
Faschismus bekämpfen, auf allen Ebenen, mit allen Mitteln!

Solidarität mit der Rigaer 94

Veröffentlicht in Freiräume am 03/02/2012 von Autonome Antifa Bielefeld

Pressemitteilung der Rigaer 94 zum Angriff der Bullen auf das Haus:

Am 29.01.2012 gegen 2 Uhr nachts wurde unser Projekt R94 von Bullen angegriffen.

Ab 22 Uhr sollte die Afterdemosoliparty gegen den Polizeikongress in der Kadterschmiede stattfinden. Ab 21 Uhr schon patrouillierte die 21.Hundertschaft und viele PMS-Zivis (Polizei für politisch motivierte Straftaten) durch unseren Kiez. Wahrscheinlich angepisst vom für sie unrühmlichen Ende der Demo, wollten sie’s wissen. Möglicherweise aufgescheucht durch das plötzliche Fehlen der Straßenbeleuchtung um die R94 fingen sie an panisch umher zu kurven und starteten ein paar halbherzige Anläufe gegen unser Tor. Das Schließen des Tores brachte sie jedoch vorläufig von ihrem Vorhaben ab.

Gegen 2 Uhr fuhr erneut ein Sixpack bei uns vor. Nun ging alles ganz schnell…

Türen wurden verriegelt, Pfefferspray gesprüht, Türen aufgebrochen, u.v.m. Doch wartet… das mit dem Tür aufbrechen war wohl gar nicht so einfach. Möglicherweise geschwächt vom anstrengenden Jagen von „Polizeikritiker_innen“ und dem sich ständigen Bewerfen lassen, waren sie total ausgepowert und ihnen fehlte wohl die notwendige Kraft, die Ramme effektiv durch unsere Türen zu stoßen. So machten die Schweine das, was sie verdammt gut können: sie agierten feige und hinterlistig und kamen durch den Keller ins Haus.

Dabei sprühten sie das ganze Treppenhaus voll mit Feuerlöschpulver und Pfefferspray, so dass Leute sich nur noch kriechend und ohne Luft zum Atmen fortbewegen konnten.
Nachdem sie nun das Treppenhaus verwüsteten und die Leute keine Luft bekamen, mussten wir unsere Tür zum Garten öffnen. Die Schweine drangen nun bis in die Kadterschmiede vor und begannen sich durchs Haus zu arbeiten. Dabei zerstörten sie so einiges, bis sie auf die Bewohner_innen und ein paar Freund_innen stießen. Die ersten, die sie sahen wurden ziemlich gewaltsam, mit Schlägen und Tritten, überrannt und sie nahmen sie mit den restlichen zusammen fest. Der Vorwurf: „Es sollen Gegenstände aus dem Haus geworfen worden sein“. Dabei brachen sie zwei Wohnungen auf und durchsuchten diese.

Zum Glück lief sofort eine Welle der Solidarisierung an. Feuerchen hier und dort, Scheiben klirrten, Menschenmengen auf der Straße. Lokale öffneten für uns und gegen die Bullen und Partys wurden abgebrochen, worauf hin noch mehr Menschen in den Straßen unterwegs waren.
Doch die Bullen versuchten zu kontern- Anwälte_innen wurden nicht zum Haus gelassen, die Presse in ihrer Pflichtausübung behindert. Das Ganze schien auch schon im Voraus geplant gewesen zu sein, zumindest hatten sie sich mit den verschlungenen Kellerräumen des Hauses auseinandergesetzt, um zielsicher den Weg in die Schmiede zu finden. Und dass Bullen schon vor Partybeginn in den Seitenstraßen parkten, war auch mehr als ungewöhnlich.
So ganz reibungslos verlief der Bulleneinsatz aber intern für sie wohl nicht: die im Haus Verhafteten konnten sich während des Wartens die Zeit damit vertreiben, den Bullen dabei zuzuhören wie sie sich gegenseitig anzickten. Da war die Choreographie (Handschellen ja/nein, Fenster auf/ Fenster zu) wohl doch nicht so ganz gut einstudiert gewesen….

In der ganzen Scheiße war es großartig, die überwältigende Solidarität zu erfahren. Von spontan agierenden smash-mobs über den äußerst warmen Empfang für die Leute die aus der Gesa kamen, zu spontanem handwerklichen Einsatz am Haus, der das größte Chaos am Haus schnell eingedämmt hat. Einen ganz fetten herzlichen Dank an euch alle, ihr wart& seid großartig!!

Wir rufen alle Menschen auf, diesen Bullenterror nicht unbeantwortet zu lassen und den Angriff auf unsere Freiheit und unser Leben zurück zu schlagen.
Auch ein Frank Henkel wird uns hier nicht raus kriegen und auch er wird sich noch umgucken müssen!

Wir werden weiter kämpfen und weiter leben, sowie wir es für richtig halten!

Gegen Repression, Kapitalismus und all die andere Scheiße!

Bullenkongress und Urban-operation Kongress sabotieren!

R94 verteidigen!

Quelle: http://rigaer94.squat.net/

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